Die gesamte Station im Blick

Überblick der gesamten Station: Der Alarm wurde von Zimmer 2 (rot) ausgelöst – hier ist jemand gestürzt. In Zimmer 6 und 9 (blau) sind Bewohner aktiv, in den anderen Zimmern (grün) ist keine Aktivität.
Überblick der gesamten Station: Der Alarm wurde von Zimmer 2 (rot) ausgelöst – hier ist jemand gestürzt. In Zimmer 6 und 9 (blau) sind Bewohner aktiv, in den anderen Zimmern (grün) ist keine Aktivität.

Für Ihr Personal ist die Zimmerübersicht auf dem Stationsterminal des SensFloor®-Systems eine große Erleichterung im oft hektischen Pflegealltag. Vor allem nachts, wenn die Station dünn besetzt ist, ist die Übersicht sehr hilfreich. Die Pflegekräfte erkennen auf einen Blick was auf der Station passiert: In welchen Zimmern braucht jemand Hilfe, wo sind Bewohner aktiv, wer schläft gerade oder wo ist niemand im Zimmer.

 

Sie sind in Notsituationen rechtzeitig vor Ort und sparen Zeit, weil sie Ihre Laufwege aufgrund der Aktivitäts-Übersicht optimieren können. Stürze und alle Bewegungen werden automatisch vom System dokumentiert.

 

…und ihre Bewohner fühlen sich bei Ihnen sicher.

 

  • Überblick über die gesamte Station
  • Schnell auf akute Ereignisse reagieren können
  • Laufwege optimieren

Sturzerkennung und -prophylaxe

Ein Bewohner ist gestürzt. Nun zählt jede Sekunde – eine schnelle Reaktion kann Leben retten. Der Sensorboden im Zimmer erkennt sofort, dass jemand gestürzt ist und alarmiert das Pflegepersonal. Über Handy, das Stationsterminal oder die Rufanlage werden I
Ein Bewohner ist gestürzt. Nun zählt jede Sekunde – eine schnelle Reaktion kann Leben retten. Der Sensorboden im Zimmer erkennt sofort, dass jemand gestürzt ist und alarmiert das Pflegepersonal. Über Handy, das Stationsterminal oder die Rufanlage werden I

Ein Sturz mit anschließendem Krankenhausaufenthalt geht bei Senioren und Seniorinnen meist mit einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes einher. Deswegen ist die beste Art mit Stürzen umzugehen sie zu vermeiden. Sobald ein Bewohner nachts das Bett verlassen möchte und sich mit dem Fuß dem Boden nähert, schaltet der SensFloor® das Orientierungslicht ein. Erst wenn der Bewohner wieder sicher im Bett liegt, erlischt das Licht.

 

Jede Zimmerfunktion kann an die individuellen Anforderungen der Bewohner angepasst werden. In manchen Zimmern möchten die Pflegekräfte benachrichtigt werden, wenn ein sturzgefährdeter Bewohner nachts das Bett verlässt. In anderen Zimmern soll gemeldet werden, wenn die Person ungewöhnlich lange im Badezimmer verbleibt.

 

  • Sturzmeldung in Echtzeit
  • Aktivitätsmeldung bei sturzgefährdeten Personen
  • Anwesenheitsgesteuertes Licht

Gesundheitszustand beurteilen

Nachtaktivitäten eines Bewohners: Mehrmaliges Aufstehen und häufige Toilettenbesuche – Visualisierung der detaillierten Laufwege in hier ausgewählten drei verschiedenen Zeitspannen.
Nachtaktivitäten eines Bewohners: Mehrmaliges Aufstehen und häufige Toilettenbesuche – Visualisierung der detaillierten Laufwege in hier ausgewählten drei verschiedenen Zeitspannen.

Mit dem intelligenten SensFloor® können Sie noch viel mehr als „nur“ Stürze und Bewegungen gemeldet bekommen. Ein Blick auf die Aktivitäten eines Bewohners im Verlauf des Tages gibt Ihnen wertvolle Hinweise zu dessen Gesundheitszustand: Ist er unruhig? Besucht er auffallend häufig die Toilette? Wie lange schläft er und wie häufig steht er nachts auf? Sind Medikamente optimal dosiert? Gerade bei dementen Bewohnern eine hilfreiche Quelle, um mehr über das Wohlbefinden zu erfahren.

 

Auch für die behandelnden Ärzte in Neurologie, Geriatrie und Psychiatrie sind die Aktivitätsprotokolle der Patienten eine wertvolle Grundlage zur Beurteilung des Gesundheitszustandes. Eine Langzeit-Auswertung über mehrere Monate kann zusätzliche wertvolle Hinweise auf die Ursachen eines sich verschlechternden Gesundheitszustandes geben. Ebenso sind die Erfolge während der Behandlung messbar.

 

  • Aktivitäten dokumentieren
  • Bewegungsprofile auswerten und Gesundheitszustand beurteilen
  • Schlafverhalten analysieren
  • Behandlungserfolge quantifizieren

Passt zu jeder Infrastruktur…

Kernstück des SensFloor-Systems ist eine nur 3mm starke Unterlage, die wie eine Trittschalldämmung unter dem eigentlichen Bodenbelag verlegt ist. In der Unterlage ist ein dichtes Netz an kapazitiven Näherungssensoren eingebettet. Befindet sich eine Person auf dem Boden erkennen das die Sensoren über Änderungen im elektrischen Feld.

 

Die Sensordaten aus dem Fußboden werden drahtlos an einen SensFloor-Empfänger im gleichen Raum übermittelt. Dieser berechnet daraus die Bewegung der Personen und erkennt Notfallsituationen. Viele verschiedene Schnittstellen ermöglichen den Anschluss an jede vorhandene Infrastruktur, egal ob Lichtsteuerung oder Patientenrufanlage.

 

Die Aktivitätsdaten werden automatisch nur im Bewohnerzimmer und nur für 48 Stunden gespeichert. Autorisierte Pflegekräften können die Daten jedoch per LAN oder WLAN abrufen – je nach Wunsch am Tablet, Smartphone oder PC – zu jeder Zeit, von jedem Ort!


…und unter jeden Bodenbelag

Mit bis zu 32 Sensorfeldern pro m² erkennt das SensFloor® Underlay mit integrierter Elektronik Aktivitäten von Personen unter fast jedem Bodenbelag.
Mit bis zu 32 Sensorfeldern pro m² erkennt das SensFloor® Underlay mit integrierter Elektronik Aktivitäten von Personen unter fast jedem Bodenbelag.

Selbstverständlich, die meisten Pflegeeinrichtungen haben PVC-Beläge. Dank der kapazitiven Messtechnik des SensFloor® Systems müssen keine Zugeständnisse im Hinblick auf das Bodendesign gemacht werden: Auch Teppich, Laminat, Parkett und sogar Steinfliesen sind möglich – egal ob mit oder ohne Fußbodenleisten!

 

Kein mechanischer Druck ist notwendig, um den genauen Ort, die Gehrichtung und sogar das Gangbild des Bewohners zu erfassen. Eine Person, die auf dem Boden liegt, kann sicher erkannt werden, auch wenn der Sturz ohne großen Aufprall geschah. Sogar verschüttete Flüssigkeiten werden detektiert und ihr Ort wird dem Personal gemeldet, um Stürze auf rutschigem Boden zu vermeiden.

 

  • Viele individuell anpassbare Funktionen
  • Flexibel bezüglich Interfaces und Infrastruktur
  • Jeder Bodenbelag, jeder Grundriss möglich
  • Robustes, langlebiges System

SensFloor Care im Alltagseinsatz

Sturz in Zimmer 40 – binnen Sekunden ist die Pflegedienst-Mitarbeiterin vor Ort
Sturz in Zimmer 40 – binnen Sekunden ist die Pflegedienst-Mitarbeiterin vor Ort

Auf dem Monitor im Schwesternzimmer wechselt die Farbe eines Raumes plötzlich zu Rot, zugleich ertönt ein Alarm auf dem Handy von Ingrid Till: „Sturz in Zimmer 40“ steht auf dem Display. Binnen Sekunden ist die Pflegedienst- Mitarbeiterin auf den Beinen, sieht draußen auf dem Gang das Namensschild in hektischem Rot blinken und hilft der Seniorin wieder auf die Beine.

 

Das Seniorenzentrum „Wohnen am Schlossanger“ hat in Sachen Sicherheit 2015 eine Pionierrolle übernommen. Zehn der 72 Zimmer wurden großflächig mit SensFloor ausgestattet – die nachträgliche Umrüstung der Zimmer incl. Bäder verlief recht zügig in nur zwei bis drei Tagen pro Zimmer.

 

  • Alarmiert bei Stürzen, gibt dem Personal einen Überblick über die momentanen Aktivitäten
  • Unterstützt die behandelnden Ärzte durch zusätzliche Informationen