Für welche Raumgröße sind die Geräte ausgelegt?

 

Die Geräte vom Typ Basic und Comfort wechseln bis zu 20 m³ Raumluft pro Stunde aus.

Die meisten unserer Kunden setzen das Gerät für eine Grundlüftung zum Feuchteschutz ein (Schimmelpilz-Prophylaxe). Legt man hierfür einen Luftwechsel von 0,2 h-1 lt. DIN 1946-6 zugrunde, so können Räume bis zu einem Volumen von 100 m³ belüftet werden. Bei einer üblichen Raumhöhe von 2,50 m entspricht dies max. 40 m² Wohnfläche.

Wir empfehlen das maximale Raumvolumen nicht voll auszuschöpfen und die Raumwerte durch geeignete Messgeräte zu überwachen. Bei besonders großen Räumen oder hohen Emissionen können mehrere Geräte im Raum verteilt werden.


Wie hilft das Gerät gegen Schimmel und feuchte Räume?

 

Schimmel entsteht fast ausschließlich in feuchten Räumen. Hauptsächlich müssen hier zwei mögliche Ursachen für die Feuchtigkeit unterschieden werden:

 

• Wasser dringt durch Leckagen oder aus dem Erdreich ins Mauerwerk ein:

In diesem Fall sollte unbedingt die Ursache der Feuchtigkeit ermittelt und beseitigt werden. Das Gerät kann anschließend zum Einsatz kommen, um die noch vorhandene Feuchtigkeit auszuleiten.  

Lässt sich die Ursache der Feuchtigkeit nicht ermitteln oder sprengt die Beseitigung den finanziellen Rahmen, so hilft das Gerät besonders im Winter auf kostengünstige Weise die Wände zu entfeuchten.

 

• Es handelt sich um einen Raum in dem die Feuchtigkeit nicht ausreichend hinaus gelüftet wird (sehr häufig):

 

Besonders seit Häuser saniert, die Türen und Fenster immer dichter werden, hört man reihenweise von Räumen bei denen im Winter die Wände und Fenster "schwitzen". Nicht immer ist die Ursache so leicht zu finden wie beim Aquarium das direkt im Zimmer steht und ständig Wasser verdunstet. Am deutlichsten ist Wasser noch wenn es beim Duschen oder Kochen frei wird aber auch jeder Bewohner und jede Pflanze gibt kontinuierlich Feuchtigkeit an die Raumluft ab.

 

Luft kann je nach Temperatur unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen (je wärmer um so mehr). Kühlt man sie ab, so muss sie ab einer gewissen Temperatur (Taupunkt) wieder Feuchtigkeit abgeben. Am Himmel erkennen wir dieses Auskondensieren der aufsteigenden und damit abkühlenden Luftmassen an der Wolkenbildung. In unseren Räumen kondensiert die Luft auch dort wo es am kühlsten ist. Meist sind dies ungedämmte Außenwände oder Fensterrahmen.

 

Verstärkt wird der Effekt noch durch das Verhalten vieler Bewohner. So wird z.B. das Schlafzimmer nicht beheizt und es steht die Tür offen, durch die warme feuchte Luft aus anderen Räumen ungehindert eindringen kann. In dem kühlen Raum findet unweigerlich eine Kondensation statt, wodurch sich die Feuchtigkeit anreichert.

 

Wenn Sie übrigens versuchen die Feuchtigkeit über ein gekipptes Fenster los zu werden, so kühlen die Wände noch mehr aus und der Effekt wird verstärkt! Hier wäre regelmäßiges Stoßlüften angebracht. Bitte bedenken Sie, dass durch das regelmäßige Lüften zwar die Feuchtigkeit ausgeleitet wird, gleichzeitig aber auch jedes Mal die bezahlte Wärme der Raumluft unwiederbringlich verloren geht. Somit geht ein Großteil der durch die dichten Fenster eingesparten Heizenergie trotzdem durchs Fenster.

 

Relativ einfache Abhilfe schafft die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Im Winter wird die ausströmende Luft im Wärmetauscher bis unter den Taupunkt abgekühlt, was sie am Austreten von jeder Menge Kondenswasser erkennen können. Das Wasser wird über das Abluftrohr nach außen abgeleitet und tropft dort von der Abtropflippe der Rohrblende ab. Bei Minusgraden und Aquarienfreunden können sich übrigens recht beeindruckende Eiszapfen bilden!

 

Da sich im Winter die kalte Frischluft im Wärmetauscher erwärmt, wird diese schön trocken und kann neue Feuchtigkeit im Raum aufnehmen. Der Vorteil unser dezentralen Kleingeräte liegt darin, dass die Leistung individuell auf die einzelnen Räume angepasst werden kann. Im Kinderzimmer läuft das Gerät z.B. auf kleiner Stufe um bei der geringen Feuchte-Emission keine zu trockene Luft zu erhalten, während man beim Kochen in der Küche eine größere Stufe wählt. In Verbindung mit optionalen Feuchtesensoren reguliert das Gerät seine Leistung automatisch im Bereich einer behaglichen Luftfeuchtigkeit.


Warum stellen feuchte Keller u.U. eine Sonderform dar?

 

Hier muss ganz klar zwischen bewohnten Kellern unterschieden werden, die auch beheizt werden und solchen die unbeheizt und kühl sind. Erstere können ganz normal mit unserem Gerät belüftet werden. Evtl. muss das Kondenswasser separat abgeleitet oder aufgefangen werden, sofern sich die Räume unter Erdniveau befinden und deshalb die Lüftungsrohre nach oben verzogen werden.

 

Bei einem kühlen unbeheizten Keller ist hingegen besonders im Sommer größte Vorsicht geboten. Bitte versuchen Sie nicht im Sommer die Räume zu trocknen indem Sie das Fenster öffnen und die warme Luft herein lassen. Wie bereits im vorigen Thema erklärt, bringt diese warme Luft jede Menge Feuchtigkeit mit, welche sich sofort in Ihrer Bausubstanz anreichert. Das sind mehrere Liter Wasser!

 

Eine Faustformel um Räume zu trocknen lautet: Viel lüften an kühlen, trockenen Tagen und wenig an heißen, feuchten Tagen.

 

Das Problem bei der Fensterlüftung besteh nun darin, dass Sie beim Lüften an kühlen, trockenen Wintertagen den Keller noch weiter stark auskühlen. Dies lässt sich großteils vermeiden wenn zur Lüftung ein Gerät mit Wärmerückgewinnung eingesetzt wird.

 

Im Sommer besteht der Vorteil unseres Gerätes darin, dass Sie kontrolliert lüften. Während bei der Fensterlüftung leicht auch 100 m³ Luft pro Std. (mit entsprechenden Feuchtigkeitsmengen) durch den Raum strömen können, haben Sie beim Lüftungsgerät die Möglichkeit die Luftwechselrate z.B. auf 8 m³/Std. zu begrenzen.

 

Der eigentliche Trocknungseffekt setzt hauptsächlich in der kalten Jahreszeit ein, sobald die trockene Außenluft genutzt werden kann, ohne den Keller noch weiter stark abzukühlen.

 

 

Eine automatische Erkennung, ob die Außenluft zum Trocknen geeignet ist, erlaubt der Betrieb mit den optionalen Feuchtesensoren.


Kann das Gerät auch quer montiert werden?

 

Leider nein. Im Gerät befinden sich die vorgegebenen Wege, über die das Kondenswasser zum Abluftrohr geführt wird. Würde man das Gerät quer montieren, so würde das Kondenswasser aus dem Gerät tropfen. Die Montage ist nur senkrecht an der Wand möglich. Zur Montage an einer Dachschräge kann eine senkrechte Abkofferung vorgesetzt werden, auf die das Gerät gesetzt wird.


Wie aufwändig ist die Montage?

 

Je nach Mauerwerk und Erfahrung des Monteurs dauert die komplette Montage nur rund vier bis fünf Stunden. Das Gerät selbst wird an der Wand befestigt und benötigt nur eine Steckdose in Reichweite.


Wo kann ich das Gerät im Original sehen und wer montiert es mir?

 

Sicher sind auch bereits zahlreiche Geräte in Ihrer Umgebung montiert. Unsere Kunden fragen wir jedoch nicht ob sie mit einer Besichtigung einverstanden wären.

 

Sind Sie einmal in unserer Nähe (Reinbek-im schönen Schleswig-Holstein) unterwegs, so freuen wir uns über Ihren Besuch und Sie können das Gerät in Aktion erleben. Bitte kurze Terminabsprache.

 

Die Montage wird durch unsere qualifizierten Techniker durchgeführt, welche Sie im Anschluss an die Montage in das Gerät einweisen.


Ist das Gerät auch für Feuchträume geeignet?

 

Ja, Feuchträume stellen sogar ein Haupteinsatzgebiet für diese Lüftungsgeräte dar. Ein Bad wird im Winter meist wohlig warm beheizt und es "tut weh" wenn man diese Wärme nach dem Duschen einfach ins Freie lüftet, nur um die überschüssige Luftfeuchtigkeit oder Gerüche auszuleiten. Eine kontrollierte Wohnungslüftung kann zwar das kurzfristige Beschlagen der Scheiben oder Spiegel beim Duschen nicht verhindern, denn dafür ist es viel zu viel Feuchtigkeit in zu kurzer Zeit, aber das Gerät wechselt anschließend kontinuierlich die Luft und reduziert auf diese Weise die Luftfeuchtigkeit wieder auf ein normales Maß. Aufgrund der Wärmerückgewinnung geschieht dies ohne das Bad nennenswert auszukühlen. Bis zu 90% der normalerweise verlorenen Wärme bleibt erhalten!

 

Das Gerät ist unempfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeit, darf jedoch keinem direkten Spritzwasser ausgesetzt werden.


Warum ist eine dichte Gebäudehülle anzustreben?

 

Das Lüftungsgerät arbeitet im Normalfall als geschlossenes System. Das soll heißen, dass die selbe Menge an vorgewärmter Frischluft in den Raum kommt, wie andererseits abgekühlte Luft nach Draußen geblasen wird. Gibt es nun größere Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, so entweicht dort unabhängig von unserem Gerät ständig warme Raumluft. Da sich aber im Gebäude kein Unterdruck aufbaut, wird auch ständig kalte Luft von außen nachgesaugt. Ohne unser Gerät merkt man das (abgesehen von der Heizkostenrechnung und etwas Behaglichkeitsverlust) kaum, da sich das Einströmen auf viele kleine Ritzen verteilt. Haben Sie unser Gerät montiert, so kommt ein Teil dieser "Fremdluft" auch zum Frischluftrohr herein und es kommt zu einer Symmetrie-Verschiebung zwischen der ein- und ausströmenden Luftmenge, da ja etwas mehr kalte Luft hereinkommt (die durch die Leckagen im Gebäude verloren geht) als warme Luft ausgeblasen wird. Insofern wird der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung sinken, da die Wärmemenge der geringeren Abluftmenge nicht mehr für das Mehr an kalter Frischluft reicht.

 

In extremen Fällen, wenn die Leckage z.B. in einem oberen Stockwerk ist (Kaminwirkung), wenn gerade eine Dunstabzugshaube läuft oder ein raumluftabhängiger Ofen beheizt wird, kann der Sog so stark sein, dass dieser die Kraft der kleinen Lüftermotoren übersteigt. Bei Dunstabzugshauben ist das meist unproblematisch, da diese nur temporär betrieben werden. Ist der Sog durch die Gebäudeundichtigkeit jedoch konstant hoch, so kann es bei besonders tiefen Außentemperaturen auch leichter zu einem Verstopfen des Fortluftrohres mit Eis kommen, da die Frostschutzeinrichtung dann nicht mehr ausreicht.

 

Sind Sie in der Planungsphase einer Sanierung, so empfehlen wir z.B. den Tausch von undichten Fenstern und Türen unserem Gerät zunächst vorzuziehen. Warten Sie aber danach mit der Nachrüstung unserer Geräte nicht zu lange, da Sie überrascht sein werden wie schnell sich danach u.U. Feuchtigkeit in den Räumen anreichert, was rasch zu Schimmelpilz-Wachstum führen kann.


Was ist der Unterschied zwischen dem Lüfter mit Wärmerückgewinnung und einer Klimaanlage (Sommerbetrieb)?

 

Eine Klimaanlage ist ein Gerät, das aktiv Kälte in einem Raum "erzeugt". Hierfür wird ein Kompressor betrieben, der ähnlich wie in einem Kühlschrank arbeitet. Der Vorteil ist, dass ein bereits aufgewärmter Raum heruntergekühlt werden kann. Der Nachteil liegt im hohen Stromverbrauch von rund 1000 Watt für ein handelsübliches Gerät und dass in der Regel nur die vorhandene Raumluft ohne Frischluftzufuhr gekühlt wird. Ebenso ist ein zusätzliches Lüften nach wie vor notwendig, was wieder den Einlass warmer Luft bedeutet.

Ein Lüfter mit Wärmerückgewinnung arbeitet passiv und verhindert, dass beim Lüften Wärme in die Wohnung eindringt. Da im Sommerbetrieb der frischen Luft die Wärme entzogen wird und diese im Wärmetauscher an die Abluft übergeben wird, strömt die Frischluft mit annähernd Raumtemperatur in die Wohnung. Während also z.B. im Freien über 30°C herrschen, erhalten Sie kontinuierlich frische Luft mit z.B. nur 22°C in Ihre Räume. Dies geschieht mit einem minimalen Stromverbrauch von gerade 1-6 Watt (je nach eingestellter Lüfterstufe).


Warum wird im Sommer meine Wohnung trotz Lüftung mittels Wärmetauscher wärmer?

 

Die Erwärmung der Räume geschieht in diesem Fall hauptsächlich durch solare Effekte (Sonne scheint durch unverschattete Fenster) und Transmissionswärme (Wärme überträgt sich durch schlecht isolierte Mauern hindurch). Je nach Größe der südlichen Fensterfläche und Isolation der Außenwände, können diese Effekte unterschiedlich hoch ausfallen und auch durch kontrollierte Lüftung nicht verhindert werden. Verfügen Sie aber über eine Lüftung mit Wärmetauscher, so können zumindest tagsüber die Fenster (ggf. inkl. Rolläden) geschlossen bleiben und es dringt trotz Belüftung keine nennenswerte Wärme ein. Ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung wirkt wie eine Temperatur-Barriere zwischen Innen und Außen. So wie im Winter keine Wärme nach draußen verloren geht, gelangt sie im Sommer nicht herein. Es wird im Sommer aber auch keine bereits vorhandene Wärme nach außen abgeführt. Sollte also im Sommer bereits Wärme z.B. durch die Wände in die Wohnung eingedrungen sein, so muss diese in den kühlen Morgen- / Abendstunden evtl. durch kurzes Schocklüften beseitigt werden. Eine Klimaanlage ist bei Lüftung mittels Wärmerückgewinnung in vielen Fällen gar nicht mehr erforderlich.

Noch ein Tipp: Lassen Sie im Sommer das Lüftungsgerät stärker an Tagen mit trockener Hitze laufen als an schwülen Tagen. Sie reduzieren damit die Luftfeuchtigkeit und erreichen, dass Ihre Raumluft mehr Schweiß aufnehmen kann und dieser beim Verdunsten Ihre Haut angenehm kühlt. Dieser Effekt kann durch die Verwendung der optionalen Feuchtesensoren automatisiert werden.


Weshalb gibt es im Sommer weniger Trocknungseffekt?

 

Der Trocknungseffekt im Winter beruht darauf, dass die kühle Frischluft im Wärmetauscher mit der Energie der verbrauchten Luft vorgewärmt wird. Die Luft wird dabei trockener und kann viel Feuchte im Raum aufnehmen. Im Sommer herrscht meist auch draußen warme Luft vor, die bereits mit Feuchtigkeit angereichert ist. Da sie im Wärmetauscher nicht weiter vorgewärmt wird (sondern vielleicht sogar abgekühlt), kann Sie häufig keine nennenswerten Feuchtigkeitsmengen im Raum aufnehmen (analog zur Fensterlüftung) oder es würde sogar Feuchtigkeit eingetragen. Zum Glück sind die Oberflächentemperaturen der Mauern (z.B. Fensterlaibung) im Sommer noch nicht kalt, so dass der Taupunkt nicht unterschritten wird und keine Feuchteschäden zu erwarten sind. Rechtzeitig bevor im Winter die Mauern auskühlen, wird das Gerät bereits in den ersten kühlen Nächten beginnen, Feuchtigkeit auszuleiten. Dies geschieht zunächst durch unterschiedliche Sättigung von ein-/ausströmender Luft und bei weiter sinkenden Temperaturen sogar durch sichtbare Kondensation. Zur automatischen Ausnutzung von trockenen Stunden im Sommer, eignen sich wieder die optionalen Feuchtesensoren.

 


Welche Wartung erfordern die Geräte und wie oft muss der Filter gewechselt werden?

 

Die Wartung beschränkt sich fast ausschließlich auf die leicht zugänglichen Luftfilter. Der Zyklus hängt stark vom Verschmutzungsgrad Ihrer Umgebung ab. Um den Wärmetauscher vor Staub zu schützen, wird auch die Raumluft gefiltert und gereinigt (weiterer positiver Effekt für die Bewohner). Wir empfehlen die beiden Filter alle 2-3 Monate kurz mit dem Staubsauger vom groben Schmutz zu befreien und nur dann zu ersetzen (ca. 1 x im Jahr) wenn er sich z.B. durch Ruß o.ä. schwarz verfärbt hat. In ländlichen Gebieten sammelt sich erfahrungsgemäß überwiegend grober Staub (lässt sich leicht mit dem Staubsauger absaugen), während sich in Ballungszentren mehr Feinstaub findet (lieber im Luftfilter als in der Lunge).

 

Beim ebenfalls leicht zugänglichen Wärmetauscher sollte min. 1x im Jahr eine Sichtkontrolle auf Ablagerungen durchgeführt werden. Im Bedarfsfall kann er mit lauwarmem Wasser und Reinigungsmittel (z.B. Chlorreiniger) eingeweicht und gespült werden.

 

Ab und zu sollte noch das Schutzgitter für das Frischluftrohr kontrolliert werden. Fliegen z.B. Pusteblumen, so können sich diese von außen vor dem Gitter sammeln und es verschließen. Ist das Gitter an der Außenblende nicht von außen zugänglich (oberes Stockwerk), so kann mit einem scharfen Wasserstrahl (Sprühflasche) von innen dagegen gespritzt werden. Der gebildete Filz fällt sehr leicht außen ab.

 

Eine aufwändige Wartung mit großen Folgekosten (z.B. für spezielle Filterpatronen o.ä.) ist nicht erforderlich!


 

Warum soll das Gerät nicht ohne Luftfilter betrieben werden?

 

Die Wärmeübertragung findet dank der dünnen Lamellen im Wärmetauscher statt. Würde man über längere Zeit ungefilterte Luft hindurchleiten, so lagert sich feiner Schmutz an den Wänden ab. Dieser hat eine isolierende Wirkung, so dass die Wärme nicht mehr so gut übertragen wird. Der Wirkungsgrad sinkt. Im Extremfall würden die Luftkanäle verstopfen.


Warum brauche ich bei einem Raum mit Feuerstelle die Freigabe des Schornsteinfegers?

 

Es handelt sich hier ganz klar um eine gesetzliche Vorgabe, um zu verhindern, dass ein raumluftabhängiger Ofen zusammen mit einem Gerät montiert wird, bei dem Luft aus dem Raum geblasen wird. Die selbe Richtlinie gilt z.B. auch für Dunstabzugshauben (nicht bei Umluftbetrieb).

 

Wie sich jedoch in der Vergangenheit zeigte, sind sich bei unserem kleinen Gerät selbst die Schornsteinfeger untereinander uneinig. Während bereits auf das Gesetz gepocht wurde und eine Sicherheitseinrichtung (z.B. Rauchgasthermostat oder ein Druckwächter) gefordert wurde, waren andere Schornsteinfeger sogar positiv gestimmt, da sie in den beiden Mauerdurchbrüchen eine zuverlässige Luftversorgung für den Ofen sehen. Die beiden eingesetzten Lüfter-Motoren haben je eine Leistung von rund 2 Watt und die Frischluftöffnung wird beim Ausfall eines Motors nicht verschlossen.


 

Ich bin Allergiker. Welche Vorteile habe ich von dem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung?

 

Vorteile gibt es gleich in doppelter Hinsicht: Schimmel und Hausstaubmilben besiedeln bevorzugt schlecht belüftete Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit. Durch eine kontinuierliche Belüftung lässt sich die Luftfeuchtigkeit positiv regulieren und erschwert es den Organismen eine Lebensgrundlage zu finden.

 

Für Pollenallergiker steht die vom Luftfilter gereinigte Luft im Vordergrund. Der einfach zugängliche Filter kann mit Filtermaterial unterschiedlicher Feinheit bestückt werden. Zu beachten sei hier lediglich, dass ein extrem feiner Filter den Luftdurchsatz verringern kann und somit das Gerät ggf. mit einer höheren Lüfterstufe betrieben werden muss. Kunden berichten uns, dass sie gute Erfolge bei Benetzung der Filtermatten mit z.B. Sonnenblumenöl erzielt haben. Die Pollen bleiben dadurch auch bereits bei gröberen Filtern an dem Öl kleben.


Brauche ich ein Gerät mit Zulassung?

 

Es werden oft Fördermittel beantragt oder es sind Auflagen gefordert, die eine bauaufsichtliche DIBt-Zulassung voraussetzen. Leider werden vom DIBt an dezentrale Lüftungsgeräte analoge Anforderungen gestellt wie sie von zentralen Lüftungsgeräten verlangt werden. Eine Zulassung wird z.B. nur erteilt wenn das Gerät über eine automatische Enteisung verfügt, was bei unseren letzten Geräten nicht der Fall war.

 

Unser neuestes Gerät vom Typ Comfort verfügt über einen automatisierten Frostschutz, weshalb der Antrag auf DIBt-Zulassung bereits in Vorbereitung ist. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um ein langwieriges Prüfverfahren handelt und wir nicht vor 2018 mit einer Zulassung rechnen.

 

Wir empfehlen Ihnen abzuklären ob Auflagen oder Fördermittel eine Zulassung bei Ihrem Bauvorhaben erfordern!


Warum darf das Gerät z.B. nicht über Eingangstüren montiert werden?

 

Bei entsprechend niedrigen Außentemperaturen können sich durch das ausgeleitete Kondenswasser große Eiszapfen an der Außenwand bilden, die sich auch lösen können. Wir montieren daher das Gerät nicht über Eingangstüren, Durchgangs-Passagen, Balkonen, Fenstern oder an anderen Orten, an denen eine Gefährdung durch herabstürzende Eiszapfen besteht!


Das Gerät braucht maximal 6 Watt. Wie soll mit so wenig Stromverbrauch ein so großer Effekt erzielt werden?

 

Das primäre Ziel der kontrollierten Wohnungslüftung mittels Wärmerückgewinnung liegt in der Heizkosten-Einsparung im Winter und dem Komfort ständig frischer Luft für die Bewohner. Der hierfür verwendete Gegenstrom-Wärmetauscher besteht aus feinen Lamellen an denen sowohl die warme verbrauche Luft als auch die kühle Frischluft vorbei streicht. Die verbrauchte und frische Luft haben dabei keinen Kontakt, sondern sind durch die Lamellen voneinander getrennt. Da die Lamellen sehr dünn sind, kann sich die Wärme mit einem hohen Wirkungsgrad zwischen Ab- und Frischluft übertragen. Die eingeblasene Zuluft kommt also bereits vorgewärmt in Ihre Räume und die Fortluft enthält kaum noch kostbare Energie. Strom wird lediglich benötigt um die Luft zum Strömen zu bringen. Die eingesetzten Lüfter brauchen zusammen nicht mehr als max. 6 W Strom und gewährleisten einen angenehm ruhigen Betrieb.


Im ersten Winter gab es einen sehr großen Eiszapfen an der Außenblende, diesen Winter ist es nur ein ganz kleiner - Ist mein Gerät defekt?

 

Ihr Gerät hat keinen Defekt! Im ersten Winter waren Ihre Wände noch stark mit Feuchtigkeit gesättigt, welche zunächst ausgeleitet werden musste und den großen Eiszapfen gebildet hat. Im zweiten Winter läuft das Gerät schon eine ganze Saison und Ihre Wände sind trocken. Es muss nur noch die aktuell anfallende Feuchtigkeit ausgeleitet werden, weshalb der Eiszapfen kleiner ist.


[1] Wärmetauscher
[2] Abluft-Motor
[3] Frischluft-Motor
[4] Frostschutz-Motor
[5] Frostschutz-Schieber
[6] Abluft-Filter
[7] Frischluft-Filter
[8] Frischluft-Rohr
[9] Fortluft-Rohr
[10] Zuluft-Schlitze

[11] Abluft-Schlitze
[12] 4 Befestigungslöcher
[13] 4 Sensor-Steckplätze
[14] 3 Motor-Steckplätze
[15] Elektronik-Platine
[16] Türdichtung
[17] Kondensatdichtung
[18] 2 freie Fächer
[19] Schallschutzwand
[20] 2 Magnetschnäpper