warum kein Druckwarnsystem?

Ob Infraschall-, Volumenüberwachungs- bzw. Raumresonanzfrequenzgerät genannt, bei Druckalarmsystemen basiert die Funktionsweise auf Änderungen der Druckfrequenz in einem geschlossenem Objekt.

Bereits kleinste Änderungen des Rauminnendruckes werden durch Messung eines Sensors wahrgenommen und lösen je nach Einstellung der Sensibilität einen Alarm aus. Diese Druckänderungen erfolgen hauptsächlich bei der Öffnung eines Fensters oder einer Tür, so dass bei unerwünschtem Eindringen der Alarm ausgelöst  wird. 

Für 200-400 Euro ein verlockendes Angebot, so scheint es. Genauer betrachtet sind aber eine Vielzahl von Mängeln vorhanden. 

 

Nachteile eines Infraschall-, Volumenüberwachungs- bzw. Raumresonanzfrequenzgerätes:

 

  • ein für Objekte wie Wohnung oder Haus geeigneter Sensor welcher Druckveränderungen messen soll, ist weitaus teurer als 400 Euro.
  • langsames Öffnen einer Tür oder eines Fensters werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkannt, da die Druckveränderung zu gering sein dürfte
  • durch Wetteränderungen, starken Wind, offene Kamine und Abzugsanlagen wie z.B. Dunstabzugsanlagen in jeder Küche oder Wrasenabzüge im Bad treten Druckänderungen ebenso auf wie bei Überschallknall durch Flugzeuge, Gewitterdonner oder Anspringen von Heizungsanlagen.
  • ein erheblicher Zusatzaufwand an Technik ist nötig um vermehrte Störeffekte durch äußere Einflüsse zu vermeiden.
  • alle bisher bekannten Geräte mit o.g. Vorgehensweise erfüllen weder die Richtlinie des VdS noch irgendwelchen Normen der Gefahrenmeldeanlagen und können somit auch nicht bei einer NSL- Notruf- und Serviceleitstelle- aufgeschaltet werden.
  • eine sichere Detektion ist sehr fraglich, da ein auf erträgliche Falschalarme eingestelltes Gerät eine reduzierte Empfindlichkeit bedeutet.
  • Störeffekte, z.B Falschalarme welche teilweise jahreszeiten- und umgebungsbedingungsabhängig sind. merkt der Kunde häufig erst nach geraumer Zeit. Das Gerät kann somit nicht ordnungsgemäß verwendet werden.  

 

Fazit:

 

PW-HomeSolutions sowie der Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. raten von solch einer Anlage ab.

 

Solche Anlagen stehen in keinem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu konventionellen Einbruchmeldeanlagen, da ein Haus bzw. eine Wohnung mit viel zusätzlicher Technik ausgetattet werden muss um die störenden äußeren Einflüsse gänzlich zu vermeiden.

 

Mit Druckalarmgeräten ist weder eine mit konventionellen, normenkonformen Alarmanlagen vergleichbare Alarmierung, noch eine tolerierbare Falschalarmquote erreichbar.